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Ursache

Seit den Sechziger Jahren versuchen Forscher die Ursachen der Autismus-Spektrum-Störung zu ermitteln. Der Psychoanalytiker Bettelheim stellte in dieser Zeit die Hypothese auf, dass sich Eltern betroffener Kinder ablehnend und nicht liebevoll verhalten und ihre Kinder sich daraufhin sozial zurückziehen und abkapseln. Diese psychogenetische Annahme gilt heute jedoch als überholt. Zurzeit wird von einem Zusammenwirken mehrerer Faktoren bei der Entstehung der Autismus-Spektrum-Störung ausgegangen. Es gibt bislang noch kein Erklärungsmodell, das vollständig die Entstehungsursachen belegen kann. Nach aktueller Meinung sind jedoch folgende Faktoren bei der Entstehung von Autismus-Spektrum-Störung beteiligt:
  • Genetische Faktoren
  • Hirnschädigungen/Hirnfunktionsstörung
  • Biochemische Besonderheiten

Häufigkeit

Es gibt unter Fachleuten unterschiedliche Aussagen zur Häufigkeit Autismus-Spektrum-Störungen. Nach aktuellen Angaben nähern sich die Prävalenzzahlen für die Gesamtheit der Autismus-Spektrum-Störungen immer mehr einem Verhältnis von 1:100 an (1% der Bevölkerung). Das Verhältnis von Jungen zu Mädchen beträgt beim Frühkindlicher Autismus 4:1, beim Asperger-Syndrom 9:1.
 

Prognose

Die Autismus-Spektrum-Störung beeinträchtigt alle bedeutsamen Fähigkeitsbereiche eines Menschen. Autismus-Spektrum-Störung gilt als nicht heilbar, alle Formen des Störungsbildes erstrecken sich somit über das ganze Leben. Durch einer frühe Diagnose und einer möglichst zeitig einsetzenden Begleitung und Therapie kann jedoch ein günstigerer Entwicklungsverlauf erreicht werden. Die meisten Betroffenen bleiben ein Leben lang auf therapeutisch- unterstützende Maßnahmen angewiesen.

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